Gesundheitliche Spätfolgen durch COVID-19

Zu Beginn der Corona Pandemie im Frühjahr dieses Jahres wurde zunächst angenommen, dass sich eine Infektion mit dem SARS-COV-2 Virus primär auf die Atemwege und die Lungenfunktion auswirkt, wenn die betroffenen Personen an COVID-19 erkranken. Aber inzwischen deuten die gewonnenen Erfahrungswerte mit dem Erreger darauf hin, dass eine Coronavirus Infektion mitunter ebenso gravierende gesundheitliche Langzeitfolgen nach sich ziehen könnte. 

Dabei hinterlässt das aggressive Virus oftmals nicht nur Spuren in der Lunge, im Herzen und in den Nieren, sondern greift gleichsam auch unser Gehirn und das Nervensystem an. Während sich das Coronavirus bei einer potenziellen Infektion der Herzzellen schnell vermehrt und so deren spezifische Genaktivität verändern kann, führt ein Befall der Nieren mit dem Erreger nicht selten auch zu einem Niereninfarkt und gegebenenfalls zu einer irreversiblen Schädigung des Organs.

Sehr viel problematischer gestaltet sich das Krankheitsbild allerdings bei schwerwiegenden neuronalen Attacken. Die Spannbreite reicht dabei von kurzzeitigen Schwindelgefühlen und permanenter Müdigkeit über einen temporären Verlust des Geruchs- und Geschmacksinns bis hin zu diffusen Hirnschädigungen mit neurologischen Begleiterscheinungen wie Gedächtnisproblemen, Halluzinationen oder mitunter auch Schlag- oder epileptischen Anfällen.   

Mögliche Spätfolgen für das zentrale Nervensystem

Ärzte und Wissenschaftler warnen aber auch vor bislang nicht kalkulierbaren Spätfolgen für das zentrale Nervensystem. Selbst bei infizierten Personen mit einem nur leichten Verlauf der Erkrankung wurden Monate später noch Hirnfunktionsstörungen oder auch Gehirnhautentzündungen festgestellt. Erschwerend kommt hinzu, dass diese neurologischen Auffälligkeiten auch bei jungen Patienten mit gesunden Gefäßen zu beobachten waren. Darüber hinaus fällt die Anzahl von betroffenen Personen deutlich höher aus, als Experten dies zu Beginn der Corona Pandemie erwartet hätten.

Diese möglicherweise dauerhaften Schädigungen im Gehirn und im Nervensystem werden auch als „Neuro-Covid“ Folgen bezeichnet. Nach einer aktuellen italienischen Studie klagten beispielsweise mehr als 50% von vermeintlich geheilten Patienten nach ihrer Entlassung über anhaltende Müdigkeit, 10% über Geschmacksverluste und leichte Kopfschmerzen und 5% über zeitweilige Schwindelgefühle.

In seltenen Fällen wurde bei COVID19 außerdem das Guillain-Barré-Syndrom diagnostiziert, welches aufgrund einer entzündlichen Erkrankung der Nervenzellen oftmals Lähmungserscheinungen an Händen und Füßen auslöst. Aber auch das Chronische-Fatigue-Syndrom rückt sukzessive in den Fokus von Ärzten und Wissenschaftlern. Denn da CFS bereits bei früheren SARS Epidemien beobachtet wurde, ist zu befürchten, dass diese Erkrankung zukünftig auch bei vermeintlich geheilten Coronavirus Patienten auftreten könnte.  

Effektive Stärkung des Immunsystems

Bislang bleibt meines Erachtens allerdings noch völlig unklar, wie sich die neurologischen Beobachtungen tatsächlich langfristig auf die Gesundheit von ehemalig infizierten Personen auswirken werden. Infolgedessen erlangen insbesondere zielgerichtete Immuntherapien immer mehr an Bedeutung, welche gegebenenfalls in der Lage sind, virale Angriffe auf das Nervensystem erfolgreich einzudämmen.

Die Natur selbst hält dazu eine hochkomplexe Wirkstoffkombination bereit, welche das Immunsystem entsprechend moduliert und stärkt und so bereits im Vorfeld aus meiner Sicht einen effektiven Schutz vor einer potenziellen Infektion und der Erkrankung durch COVID-19 bieten kann – Colostrum. Die Erstmilch aller Säugetiere steht zudem in boviner Form in ausreichend großen Mengen zur Verfügung und besitzt überdies eine 99% ige Übereinstimmung mit menschlichem Colostrum.

Bitte bleiben Sie gesund und schützen Sie sich und Ihre Familie.

Ihr Dr. Marco Prümmer

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